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Aktivitäten
Konfirmanden Schönenwerd auf Besuch im Oberelsass
Die Konfirmandenreise Schönenwerd, die nach Frankreich, ins Oberelsass, führte, wurde dieses Jahr wegen des frühen Palmsonntages auf die Zeit nach der Konfirmation verlegt. Das hat sich gelohnt, war es doch viel angenehmer und schöner in der wärmeren Zeit mit längeren Tagen und bei fortgeschrittener Vegetation.
Schon auf der Reise hörten wir über die tragische Geschichte des Elsasses, das je nach den jeweiligen politischen Verhältnissen einmal zu Frankreich, dann wieder zu Deutschland gehörte und so während Jahrhunderten hin- und hergerissen wurde, immer auf Kosten der Bevölkerung.
In Colmar angekommen, einer Stadt mit prächtigen Riegelbauten, besuchten wir das Unterlindenmuseum mit dem weltberühmten Isenheimer-Altar, eines der wichtigsten Kunstwerke christllicher Kunst, ein Wandelaltar mit verschiedenen Ansichten. Auch die Besichtigung des eindrücklichen Münsters fehlte nicht. Ein Spaziergang führte uns durch die mittelalterliche Altstadt in das Bartholdi-Museum. Frédéric-Auguste Bartholdi aus Colmar war der Schöpfer der Freiheitsstatue in New York. Wir bewunderten von ganz nah das Modell mit allen Einzelheiten.
Nach dem Mittagessen in Colmar verliessen wir die Stadt in Richtung Hochkönigsburg. Sie liegt auf 755 m Höhe und wurde das erste Mal ums 12. Jahrhundert erwähnt. Imposant steht sie da mit einem Ausblick über das Tal bis in den Schwarzwald. Pfarrer Wilhelm verstand es, uns mit seinen Erklärungen ganz in die frühere Zeit zu versetzen. Gefesselt von der Atmosphäre durchschritten wir die Räume mit Waffenkammern und Rüstungen, gut erhaltenen Möbeln und Kachelöfen. Wir begegneten sogar einer Hofdame.
Ein besonderer Plausch war der Besuch des Affenberges. Vorgängig machte es der Pfarrer spannend mit Äusserungen über die Begegnung, die uns bevorstünde. Schliesslich kamen die meisten darauf, dass es sich nicht um Menschen handeln könne. So nah wie hier im grossen Waldgebiet des Affenberges kommt man selten an diese lustigen Tiere heran. Wir durften sie mit Popkorn füttern, was die Berberäffchen sichtlich genossen - wie wir auch. Es war eine angenehme Pause zwischendurch, bevor die Reise nach Kaysersberg weiter ging.
Kaysersberg, eine ganz besondere Etappe auf der Weinstrasse, überrascht durch den Charme seiner Bauten aus dem Mittelalter. Wir besichtigten die Kirche mit einem geschnitzten Altar, ein Meisterwerk von besonderer Schönheit. Auch ein Blick ins das Beinhaus aus dem Jahre 1463 durfte nicht fehlen. Auf dem Spaziergang durchs Städtchen erreichten wir das Geburtshaus von Albert Schweitzer, dem Nobelpreisträger und Urwaldarzt. Albert Schweitzer war eine Persönlichkeit besonderer Art, hatte er doch eine Ausbildung als Arzt, Theologe und Organist. Das ethische und ökologische Denken von Albert Schweitzer ist heute hochaktuell.
Zu guter Letzt fuhren wir ins Münstertal nach Günsbach, wo Albert Schweitzer aufgewachsen ist und sich später ein eigenes Haus gebaut hat, das ihm als Ruheort zwischen den anstrengenden Afrikaaufenthalten diente und von dem aus eine Mitarbeiterin die Versorgung des Spitals mit Medikamenten und Instrumenten organisierte. Auch da hörten wir viel Wissenswertes über seine Person und bestaunten im Vorbeifahren die Kirche, in der Schweitzer eine Musterorgel bauen liess.
In der Dämmerung nahmen wir mit vielen neuen Eindrücken Abschied vom Oberelsass, das bisher für die meisten unbekannt war. Gut angekommen in Schönenwerd, verabschiedeten wir uns von den Neukonfirmierten und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft- |
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Seniorenwoche in der Surselva |
Montag bis Samstag, 5. bis 10. Juli 2010
Auch in diesem Jahr wollen wir den Bergfrühling im Bündner Oberland erleben. Wir fahren wieder in die Surselva, nach Flims-Waldhaus, wo sich viele von uns jetzt schon wie zuhause fühlen. Wir wohnen im Hotel Waldeck mit seinen verträumten Arvenzimmern mit Dusche oder Bad/WC, Direktwahltelefon und Radio/TV. Das Hotel ist mit Lift erschlossen; die Zimmer haben seniorenfreundliche Armaturen.
Wir beginnen jeden Tag gemeinsam mit einer kurzen Besinnung und Information über das Tagesprogramm. Nach dem Frühstück steht der Vormittag zur freien Verfügung – Spazieren, Einkaufen, Lesen, Erholen. An mindestens zwei Tagen machen wir geführte Ausflüge mit dem Car in die Umgebung. An den Abenden hören wir spannende und besinnliche Geschichten. Immer wieder gibt es Gelegenheiten für Gesellschaftsspiele. Es wird auch wieder die eine oder andere Überraschung geben, über die jetzt noch nichts verraten wird. Hin- und Rückreise machen wir im bequemen Reisecar, ebenso die Tagesausflüge. Die Reise wird geleitet von Pfr. Ulrich Wilhelm und Frau Irma Menzi.
Die Kosten belaufen sich pro Person auf SFR 790.- im Doppelzimmer und SFR 830.- im Einzelzimmer. Im Preis eingeschlossen sind Unterbringung in Einzel- und Doppelzimmern, Vollpension mit Getränken, alle Ausflüge, Hin- und Rückreise, alle Eintritte und das Mittagessen auf der Heimfahrt. Für private Ausflüge mit den Seilbahnen ist es sinnvoll, ein Halbtaxabonnement mitzunehmen. Das Anmeldeformular liegt in den Kirchgemeindehäusern auf. Sie können es auch bei Pfr. Wilhelm oder Frau Menzi verlangen. Bitte melden Sie sich sobald als möglich schriftlich an bei: Pfarrer Wilhelm, Burgstrasse 17, 5012 Schönenwerd.
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Am Palmsonntag wurden 14 junge Menschen in der Stiftskirche konfirmiert. Nach dem Einzug der Konfirmanden in die Kirche begrüsste die Präsidentin der Kirchenkommission alle ganz herzlich. Heidi Compeer informierte die Anwesenden über die Stiftskirche, die älter ist als die Schweiz und eine lange Geschichte auch in ökumenischer Hinsicht hat.
Die Konfirmationsfeier stand unter dem Thema: „Die Zehn Gebote und die sieben Todsünden“. Die Konfirmanden hatten sich zum Thema Gedanken gemacht und vor der Predigt einzeln oder gruppenweise vorgetragen, unterbrochen von einer Gesangseinlage.
Pfarrer Wilhelm sprach in seiner Predigt darüber, dass die zehn Gebote als Regeln für ein friedliches Zusammenleben nötig sind und in ähnlicher Form in praktisch allen Religionen vorkommen. Die sieben Todsünden sind zwar den Reformierten weniger geläufig, zeigen aber, wie aus falschen Grundhaltungen ein Fehlverhalten entsteht. In der modernen Polizeiarbeit spielen sie als „Motiv“ für ein Verbrechen eine wichtige Rolle.
Die zehn Gebote sind Judentum und Christentum gemeinsam. Während in der jüdischen Religion darum herum aber über 600 Einzelbestimmungen als „Zaun um das Gesetz“ aufgerichtet wurden, fasste Jesus die Zehn Gebote im doppelten Liebesgebot und die vielen Einzelbestimmungen in der einfachen „Goldenen Regel“ zusammen. Die Feier wurde von Jürg und Elisabeth Frey-Bächli, Saxophon und Orgel, musikalisch umrahmt. Irma Menzi

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Ökumenische Arbeitsgemeinschaft |
Ökumene in Schönenwerd
Seit mehr als hundert Jahren gibt es in Schönenwerd die drei christlichen Kirchgemeinden: römisch-katholisch, evangelisch-reformiert und christkatholisch.
Während man früher eher das Trennende sah oder sich gegenseitig sogar ablehnte, besinnt man sich heute vor allem auf das Gemeinsame. Man sucht den Dialog und die Zusammenarbeit. Die Ökumene ist eine Selbstverständlichkeit geworden, sie ist aus unserem Dorf nicht mehr wegzudenken.
Ökumenische Arbeitsgruppe
Das Medienverbundprojekt "Warum Christen glauben" war auch in unserem Dorf Impuls zu verschiedenen Aktivitäten. Daraus ging 1980 die ökumenische Arbeitsgruppe hervor. Sie setzt sich zusammen aus den drei Pfarrern, sowie Abgeordneten der evangelisch-reformierten, der römisch-katholischen und der christkatholischen Kirchgemeinde. Durch Planung und Organisation von Gottesdiensten, kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen soll die Ökumene in unserem Dorf unterstützt und das gegenseitige Verständnis gefördert werden.
Regelmässige ökumenische Anlässe
Januar Gebetswoche für die Einheit der Christen
März Fastenessen, Weltgebetstag
Mai Wanderung
Juni/Juli Gottesdienst zum Beginn der Kulturwoche
September Haus im Park: Gottesdienst am Sommerfest
Oktober Ferienpass
November Erwachsenenbildung
Dezember Silvestergottesdienst
Details zu den Anlässen erfahren Sie aus den Pfarramtsmitteilungen und den Einladungen im Niederämter Anzeiger.
Für weitere Auskünfte und Vorschläge wenden Sie sich bitte an ein Pfarramt.
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Die Abendmusiken in der stimmungsvollen und akustisch für Klänge ausgezeichnete Stiftskirche sind in Schönenwerd Tradition während des Winterhalbjahres. Sie finden sonntags um 17 Uhr statt.
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Gottesdienste finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat im Kirchgemeindehaus statt, an den anderen Sonntagen in der Stiftskirche St.Leodegar. Sie beginnen jeweils um 10.00 Uhr.
In der Stiftskirche finden zu anderen Zeiten auch christkatholische Gottesdienste statt.
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Stubete-Ausflug der Evang.- reformierten Kirchgemeinde Schönenwerd ins Berner Seeland
Die Stubete-Teilnehmer waren gespannt, was diese Reise Neues bringen werde. Denn für war ist das Reiseziel „ Finsterhennnen“ im Berner Seeland unbekannt.
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Reformierter Kirchenchor auf traditioneller "Fahrt ins Blaue"
Kürzlich trafen sich der Reformierte Kirchenchor Schönenwerd mit den Freunden vom Oberentfelder Kirchenchor zu ihrer traditionellen "Fahrt ins Blaue".
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